Ausführliche Informationen zur Installation und Anmeldung finden Sie
auf der Startseite der franken-onleihe unter "Hilfe" oder auf YouTube:

Auf dem Kanal "Onleihe Akademie" finden Sie Tutorials,
die anhand eines kleinen Films verschiedene Fragen erklären.
Bisher gibt es Tutorials z. B. zu den Themen "eReader: So funktioniert die eReader-Onleihe", "Eine Adobe-ID einrichten" oder  "Vorzeitige Rückgabe von eBooks und eMagazines".


Warum fehlen Bestseller in der Franken-Onleihe?

 

Aufgrund unterschiedlicher Konditionen der Verlage können Bibliotheken E-Books häufig nur mit Verzögerung, zu erhöhten Preisen oder gar nicht bereitstellen. Hier erklären wir Ihnen genauer, warum bei der Franken-Onleihe immer noch Titel aus vielen wichtigen Verlagen fehlen.

Der Medienbestand der Franken-Onleihe umfasst Titel einer Vielzahl von Verlagen. Die Auswahl und Aktualität dieser Titel hängt von den Konditionen der teilnehmenden Verlage ab.

Insbesondere aktuelle Neuerscheinungen und Bestseller werden häufig nur mit Verzögerung oder gar nicht angeboten. Hiervon betroffen sind besonders Veröffentlichungen der Verlagsgruppen Random House und Bastei Lübbe. Zu den Verlagsgruppen Random House und Bastei Lübbe gehören folgende Verlage: Blanvalet, Blessing, btb, C. Bertelsmann, Diana, DVA, Goldmann, Heyne, Knaus, Limes, Luchterhand, Manesse, Manhattan, Page & Turner, Penguin, Penhaligon, Lübbe, Ehrenwirth, Eichborn, Lyx.

Die Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier bieten Bibliotheken leider nur befristete Lizenzen zum Kauf an, die deutlich teurer als Endnutzerlizenzen sind. Die begrenzten finanziellen Mittel der Franken-Onleihe lassen es nicht zu, E-Books dieser beiden Verlagsgruppen  unter den vorliegenden Konditionen anbieten zu können. Zu den Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier gehören folgende Verlage: S. Fischer Verlag, Rowohlt Verlag, Kiepenheuer & Witsch, Droemer Knaur, Argon Verlag, arsEdition, Carlsen, Piper, Malik, Pendo, Econ, List, Ullstein, Thienemann und Berlin Verlag.

Leider stellen mittlerweile die meisten Verlage ihre eBooks und eAudios nur noch als zeitlich befristete Lizenzen zur Verfügung. Einige Titel können lediglich für ein Jahr ausgeliehen werden und müssen danach erneut gekauft werden. Andere wiederum bieten die Lizenzen für Bibliotheken zwar ohne Befristung, aber deutlich teurer an als für private Käufer. Auch dies ist für die Bibliotheken der Franken-Onleihe nicht leistbar.

Hintergrundinformationen zur Ausleihe von E-Books durch Bibliotheken:
Bibliotheken können E-Books nicht wie gedruckte Bücher im Buchhandel zum Endkundenpreis kaufen. Stattdessen erwerben Bibliotheken Nutzungsrechte zum Verleih der E-Books über einen zentralen Anbieter, die divibib GmbH. Dieses Unternehmen schließt mit den jeweiligen Verlagen Einzelverträge ab. Die meisten Verlage veräußern ihre E-Books derzeit zum einfachen Preis für den Verleih durch Bibliotheken. Diese E-Books können dann über die jeweiligen Onleihe-Plattformen der Bibliotheken von deren Kunden ausgeliehen werden. Da kopiergeschützte E-Books (bei der üblichen seriellen Lizenz) dabei nicht von mehreren Personen gleichzeitig ausgeliehen werden können, erwerben Onleihen bei starker Nachfrage mehrere Lizenzen eines Titels. Der gegenwärtige rechtliche Rahmen und die damit verbundenen Konditionen der Bereitstellung von elektronischen Medien für Bibliotheken ist unbefriedigend und führt dazu, dass eine nicht unerhebliche Menge an E-Books dort nicht in dem Maße zugänglich sind, wie es von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Wissensgesellschaft erwartet wird. Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) setzt sich für eine Gleichstellung von gedruckten Büchern und E-Books ein.


E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!

Unterstützen Sie die europaweite Kampagne „The Right to E-Read“ damit Bibliotheken E-Books uneingeschränkt und zu Konditionen verleihen dürfen, die denen für gedruckte Bücher entsprechen.

Seit Oktober 2013 können Kunden der Stadtbücherei E-Books und andere E-Medien über den Onleiheverbund Franken-onleihe ausleihen und downloaden. Mittlerweile sind dort rund 16.900 elektronische Medien verfügbar.

Doch viele aktuelle Titel und Bestseller suchen unsere Kunden leider vergeblich. Der Grund ist, dass Bibliotheken nicht jedes E-Book erwerben können. Anders als bei gedruckten Büchern, CDs oder DVDs haben die Bibliotheken nach dem geltenden Urheberrecht kein Recht zum Erwerb und Verleih elektronischer Medien. Sie sind abhängig davon, wie die Verlage jeweils über die Lizenz-Erteilung entscheiden - und viele Verlage verweigern sich dem Verkauf von E-Book-Lizenzen an Bibliotheken.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, gibt es eine europäische Kampagne: „E-Medien in der Bibliothek: mein gutes Recht!“ Umfangreiche Informationen zu "The right to e-read/ E-Medien in der Bibliothek" - Mein gute Recht! finden Sie auf den Seiten des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V.

Auf der Website www.change.org können Sie die Petition "Für das Recht auf elektronisches Lesen" unterstützen.

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